Gedichte über das Glück
Ich bin glücklich.
Ich lache, ich tanze und freue mich.
Ich könnte die ganze Welt umarmen.
Ich könnte vor Glück fliegen.
Dann komme ich auf den Boden der Tatsachen zurück.
Ich bin traurig.
Ich weine, es tut weh, ich schreie.
Ich ziehe mich zurück. Ich habe wieder Hoffnung.
Ich brauche die Momente der Traurigkeit,
um dann wieder unendlich glücklich zu sein!
(Autor unbekannt)
(Danke an Vani)
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Der Stern
Oft stand ich am Abend am Fenster,
schaute ins Dunkle hinaus,
sah zum Sternenhimmel hinauf.
So viele Sterne konnte ich nun schon sehen,
doch einer schien sich nie zu bewegen.
Ständig wenn ich aufschaute,
so konnte manch andrer fehlen,
doch auf diesen Stern konnte ich immer zählen.
Da kam mir eine Geschichte in Erinnerung,
durch diesen einen kleinen Stern:
Da war die Mutter, dort das Kind,
es war von ihr so fern,
doch jeden Abend in der Dunkelheit,
trafen sie sich in Gedanken auf so einem Stern.
Da kam mir plötzlich die Idee, dass,
wenn ich zu diesem Stern aufschaue,
dich in Gedanken dann auch sehe.
Ich rufe dir zu, ja ich werd dir winken,
und zusammen mit dir in Träumereien versinken.
(Karin Casaulta)
(Danke an Karin Casaulta)
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Träumen
Still schliesse ich meine Augen,
und im Dunkeln geh ich tauchen.
Langsam aber wird es hell,
sehe Farben, bunt und grell.
Ich sinke tiefer, gehe auf Reisen,
und ich schwebe, tanze im Reigen.
Wie Musik klingt es ins Herz hinein
und so vieles geht mir durch den Sinn.
Erst nur verschwommen, doch dann immer klarer,
nehme ich meinen Traum wahrer.
Stehe vor einem reinen Quell,
die Sonne scheint sehr hell.
Ich setze mich und freue mich am Sonnenstrahl,
und nehme streichelnder Wind wahr.
Ich hör wie die Vögel zwitschern,
den Quell neben mir plätschern.
Höre wie die Bienen summen,
von einer zur anderen Blume.
Liegend im Gras koste ich diese
Schönheit der Natur voll aus,
der Himmel ist im schönsten Blau.
Wie entrückt komme ich mir vor,
von der Wirklichkeit entfernt,
als wäre ich auf einem anderen Planet.
(Karin Casaulta)
(Danke an Karin Casaulta)
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Du bist mein Stern
der mich in der Nacht sehen lässt
und der auch am Tage über mich wacht.
Du bist meine Sonne,
die mir den Tag erhellt
die mir das Leben schenkt
und mich mit Wärme erfüllt.
Du bist mein Engel
der mich mit seinen Schwingen
langsam ins Himmelszelt hinauf trägt,
der mir die Sterne zeigt und alles schöne dieser Welt
Doch was ist das Schönste, was mir der Engel zeigen kann?
Er selbst ist es!
(MichaelS)
(Danke an Michael)
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…die Liebe oft nur für ´ne Weile
ist jedem dem dies Glück ereile
letztendlich nur geschenkt
wie man sich aus Erfahrung denkt
drum denke nie daß du vergessen bist
da deine nächste Liebe schon geboren ist
(Klaus Wolfgang Krense)
(Danke an Klaus Wolfgang Krense)
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Alles Glück ist
von der Lebensdauer
eines Tropfens
der von einem Blatt ins Moos fällt
(Dieses Leben lang
schläft der Weg unter dir)
(Hubert Schirneck)
(Danke an Harry Peters)
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Was ist Glück?
Ich könnte fragen wen ich will, ein jeder hätte eine neue Antwort bereit.
Ich könnte glauben was ich will, es kommt doch anders.
Ich sehe und ich fühle und somit empfinde ich.
Oft bin ich anders als andere.
Oft verspüre anderen Schmerz, gehe anders mit Sorgen um,
doch genau wie alle suche ich das Glück.
Mir ist klar, dass das Glück nicht am Ziel liegt,
sondern dass der Weg das Glück ist!
(Julia Homann)
(Danke an Julia Homann)
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Hoffnung und Glück beherrschen das Herz
Wie ein Sonnenaufgang das Licht
Doch oft trägt es auch Trauer und Schmerz,
dass es in tausend Stücke zerbricht.
Sehen kann man es fast nie,
ob Herzen lachen oder weinen
wenn das Leben in einem schrie
kann man nur noch glücklich scheinen.
Langsam, wenn die Sonne untergeht,
Und der Mond die Sterne streift,
Dann sieht man wie das Glück verweht,
und Traurigkeit die Macht ergreift.
(Autor unbekannt)
(Danke an Sandra Mikonya)
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Glück
Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
Vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.
Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.
Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guß,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,
Glück ist auch ein lieber Gruß.
Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.
Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer den gefunden,
der sich seines Lebens freut.
(Clemens von Brentano)
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Glück
Was heisst es, glücklich zu sein?
Ehrlich gesagt, mir fällt nichts ein.
Ist es Glück, wenn man König wird?
Ist es Glück, wenn man mit 100 stirbt?
Ist es Glück, wenn man laufen kann?
Ist es Glück, wenn man kann verschnaufen?
Ist es Glück, anderen Menschen zuzulachen?
Ist es Glück, alles richtig zu machen?
Ist es Glück, immer gesund zu bleiben?
Ist es Glück, sich die Hände zu reiben?
Das Glück ist ein Spiel,
ohne Regeln ohne Ziel.
Das alles sind unglückliche Fragen,
die schon lange auf meiner Seele lagen.
(Romana von Mentlen)
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Glück
Glück ist nicht Zufall, es ist Geschick,
für Kleinigkeiten der richtige Blick
und Zeit, das Leben zu genießen;
die Kraft, um Dinge, die verdrießen,
zu ertragen, gepaart mit dem Vertrauen,
auf Freunde voll und ganz zu bauen.
Doch erst ins Bewußtsein aufgenommen
wird das Leben reich und Glück vollkommen.
(Mario Haßler)
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Glück und Unglück
Glück und Unglück,
die rasch uns und überwältigend treffen,
sind sich im Anfang,
wie Hitze und Frost bei jäher Berührung,
kaum unterscheidbar nah.
Wie Meteore
aus überirdischer Ferne geschleudert,
ziehen sie leuchtend und drohend die Bahn
über unseren Häuptern.
Heimgesuchte stehen betroffen
vor den Trümmern
ihres alltäglichen, glanzlosen Daseins.
Groß und erhaben,
zerstörend, bezwingend,
hält Glück und Unglück,
erbeten und unerbeten,
festlichen Einzug
bei den erschütterten Menschen,
schmückt und umkleidet
die Heimgesuchten
mit Ernst und mit Weihe.
Glück ist voll Schauer.
Unglück voll Süße.
Ungeschieden scheint aus dem Ewigen
eins und das andre zu kommen.
Groß und schrecklich ist beides.
Menschen, ferne und nahe,
laufen herbei und schauen
und gaffen
halb neidisch, halb schaudernd,
ins Ungeheure,
wo das Überirdische,
segnend zugleich und vernichtend,
zum verwirrenden, unentwirrbaren,
irdischen Schauspiel sich stellt.
Was ist Glück, was Unglück?
Erst die Zeit teilt beide.
Wenn das unfaßbar erregende,
jähe Ereignis
sich zu ermüdend quälender Dauer wandelt,
wenn die langsam schleichende Stunde des Tages
erst des Unglücks wahre Gestalt uns enthüllt,
dann wenden die Meisten,
überdrüssig der Eintönigkeit
des altgewordenen Unglücks,
enttäuscht und gelangweilt sich ab.
Das ist die Stunde der Treue,
die Stunde der Mutter und der Geliebten,
die Stunde des Freundes und Bruders.
Treue verklärt alles Unglück
und hüllt es leise
in milden,
überirdischen Glanz.
(Dietrich Bonhoeffer, geschrieben: KZ Buchenwald, Juni 1944)
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Was ist Glück?
Ich frage den Bauern: Was ist für dich Glück?
Er grübelt und schiebt sich den Hut ins Genick.
"Die Ernte sollt' doppelt sein, dreifach und mehr,
So dass bald der reichste Bauer ich wär.
Dann könnte in Samt und Seide ich mich zeigen,
Und jeder im Dorf würd' sich vor mir verneigen."
Ich frage den Beamten, was Glück für ihn sei.
Er zögert zunächst, doch dann sagt er frei:
"Ich wünsche so sehr mir 'ne steile Karriere,
Das brächte viel Geld mir und noch viel mehr Ehre.
Ich wär ohne Zweifel ein Herr mit Profil.. -
Ja das zu erreichen, das wäre mein Ziel!"
Ich frage den Arzt, welches Glück er erstrebe.
Er sagt, sehr schön wäre, wenn er es erlebe,
Dass gegen Krebs er ein Mittel entdecke,
Weil dieser so lang schon die Menschheit erschrecke.
Dann wär' in der Welt bald sein Name bekannt
Und nach ihm würd' manche Straße benannt.
Ich frage den Sportler, was ihn mache glücklich,
Da seufzt er vernehmlich und sagt augenblicklich:
"Möchte Weltmeister werden in viel Disziplinen,
Dann würde ich bald ein Vermögen verdienen.
Für so viel Geld könnte ich alles haben. -
Das wären für mich des Glücks Gaben."
Ich frage den Händler, was Glück ihm bedeute,
Da sagt er, er wünscht' sich, dass alle Leute
Den ganzen Einkauf bei ihm nur noch machten
Den Kaufmann dort drüben nicht mehr beachten,
Dass dessen Geschäft zugrunde schnell gehe
Und er für ein Butterbrot dieses erstehe.
Ich frage den Pfarrer, was Glück ihm sollt' schenken.
Da sagt dieser fromm: " Ich könnte mir denken,
Dass die Menschen kämen in hellen Scharen,
Um Gottes Wort nur von mir zu erfahren.
Unser Herrgott schaut' durch die Himmelstür
Und hätte sein Wohlgefallen an mir."
Ich frage das Kind, was es will erhoffen,
Denn schließlich hat es auch einen Wunsch offen.
Da leuchten die Äuglein, es amtet schwer:
"Ach, wenn es doch nur bald Weihnachten wär'!
Und dann kommt es leis' aus dem kleinen Mund:
"Ich wünscht' mir, die Oma wär wieder gesund!"
(Wolfgang Kerber)
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Das Glück und die Weisheit
Entzweit mit einem Favoriten,
Flog einst Fortun' der Weisheit zu:
"Und will dir meine Schätze bieten,
Sei meine Freundin du!
Mit meinen reichsten, schönsten Gaben
Beschenkt' ich ihn so mütterlich,
Und sieh, er will noch immer haben
Und nennt noch geizig mich.
Komm, Schwester, laß uns Freundschaft schließen,
Du marterst dich an deinem Pflug;
In deinen Schooß will ich sie gießen,
Hier ist für dich und mich genug."
Sophia lächelt diesen Worten
Und wischt den Schweiß vom Angesicht:
"Dort eilt dein Freund, sich zu ermorden,
Versöhnet euch, ich brauch' dich nicht."
(Friedrich Schiller)
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Das Glück liegt in dir
Das Glück lässt sich
nicht befehlen
nicht herbeirufen
nicht kaufen
nicht erzwingen
nicht besitzen...
Das Glück kümmert sich
nicht um unsere Termine
nicht um unsere Pläne
nicht um unsere Wünsche und
nicht um unsere Ungeduld.
Das wahre Glück ist etwas
das im Herzen stattfindet.
Wir müssen es nur geschehen lassen
dankbar annehmen
nicht ändern wollen
nicht festhalten wollen...
(Irmgard Erath)
(Danke an Monika)
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Das Glück ist eine Illusion,
geschaffen von Gauklern und Betrügern.
Es gibt kein Glück,
denn Glück kann nichts anderes als Leben sein,
und wenn du lebst, dann liebst du,
und wenn du liebst kommt Leid.
Und Leid ist Schmerz.
Und Schmerz kann niemals Glück bedeuten!
(Christina Lück)
(Danke an Christina Lück)
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Sorge
Große müssen oft lange suchen, wenn etwas Kleines ihnen entfällt,
Und oft unfassbar sind der Großen Dinge, für die Kleinen dieser Welt.
Stetig läuft die Zeit voran, die Vergangenheit kehrt nie zu uns zurück,
Gesunden Glauben bringt der Morgen, doch nur aus Hoffnung besteht das Glück.
(16. April 2002, Peter Reichel)
(Danke an Peter Reichel)
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Erinnerung
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück begreifen,
denn das Glück ist immer da.
(Goethe)
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