Gedichte - Hoffnung
Hoffnung ist... das Lebenselixier.
Hoffnung ist... der Motor der uns treibt.
Hoffnung ist... die Sonne, die jeden Tag neu aufgeht.
Hoffnung ist... der erste Schrei eines Kindes.
Hoffnung ist... der Gedanke an einen lieben Menschen.
Hoffnung ist... der Regen, der Leben spendet.
Hoffnung ist... daß wir jeden Tag neu erleben.
Hoffnung ist... das Klingeln eines Telefons.
Hoffnung ist... die Freude, über Dein Lächeln.
Hoffnung ist... der Glaube an die Liebe.
Hoffnung ist... der Sinn des Lebens.
Hoffnung ist... der beste Weggefährte.
Hoffnung ist... das Glück, Dich zu kennen.
Hoffnung ist... der einzige Weg zu Dir selbst.
Hoffnung ist... die Tür, zu einer neuen Zeit.
(Katharina K.)
(Danke an Michael)
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Ich glaube ich sterbe,
schwinde dahin
werde verlassen von meinen Kräften
von meinen Freunden
jeder von ihnen hat sein Glück gefunden
nur ein einziger nicht, ich
umgeben von Glück,
von Hoffnung,
von Liebe und Verliebtheit
umgeben von allem schönen dieser Welt
ist mein Leben trostlos wie kein anderes
schlimmer, grauer und trostloser denn je bevor
wandle ich auf dunklen Pfaden,
hoffe auf Hoffnung und Errettung,
Errettung durch ein Licht,
das durch die Dunkelheit bricht,
und mir den Weg weist
doch seh ich kein Licht,
nichts als dunkle Nacht in Sicht
trostlos wie eh und je
allein und erfroren von der Kälte
von der Kälte die mein Herz erfrieren lässt
die mir das Feuer geraubt
und mich genau so kalt wie sie selbst machte
(MichaelS)
(Danke an Michael)
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Entwurf für ein Osterlied
Die Erde ist schön,und es lebt sich
leicht im Tal der Hoffnung.
Gebete werden erhört. Gott wohnt
nah hinterm Zaun.
Die Zeitung weiß keine Zeile vom
Turmbau. Das Messer
findet den Mörder nicht. Er
lacht mit Abel.
Das Gras ist unverwelklicher
grün als der Lorbeer. Im
Rohr der Rakete
nisten die Tauben.
Nicht irr surrt die Fliege an
tödlicher Scheibe. Alle
Wege sind offen. Im Atlas
fehlen die Grenzen.
Das Wort ist verstehbar. Wer
Ja sagt, meint Ja, und
Ich liebe bedeutet: jetzt und
für ewig.
Der Zorn brennt langsam. Die
Hand des Armen ist nie ohne
Brot. Geschosse werden im Flug gestoppt.
Der Engel steht abends am Tor. Er
hat gebräuchliche Namen und
sagt, wenn ich sterbe:
Steh auf.
(Rudolf Otto Wiemer)
(Danke an Monika)
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Windgedicht
Wirf ein Wort
in die Luft, der Wind
trägt es fort.
Dann warte
bis der Wind sich dreht
und Antwort bringt.
(Hubert Schirneck)
(Danke an Monika)
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Teilen
Es gibt Vorurteile,
die zum Nachteil einem Teil
der Menschen gemacht werden,
die einen Teil Ihres Lebens mit einem
besonderen Teil der Menschen teilen
und im Innersten geteilt sind von Gefühlen
und dem anderen Teil der Menschen
diese Teilung zum Teil auch vorwerfen.
Warum?
Nur weil ein Teil der Menschen nicht
bereit ist, mit dem anderen Teil zu teilen?
(Aus: Welten voller Hoffnung)
(Marc Anton Robin Sittly)
(Danke an Marc Anton Robin Sittly)
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Licht am Ende des Tunnels
Ich wandele durch Zeit und Raum;
weiß nicht, wie um mich geschieht;
damit kein Unglück geschieht, halte ich mich im Zaum.
Das Gefühl zerdrückt mich;
es scheint mich zu zerquetschen;
ich fürchte mich;
doch wie soll ich mich dem widersetzen?
Sprechen?
Worüber?
Und mit wem?
Ich bin nicht zu bequem;
aber wenn ich das Licht am Ende des Tunnels nicht seh’;
nützt dann auch das viele Reden nichts?
Käme eine Fee und dürfte ich mir wünschen;
wollte ich das Licht am Ende des Tunnels sehen.
(Oliver)
(Danke an Oliver)
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Hoffnung
Immer wieder übe ich das Hoffen,
weil ich weiß, dass jeder Veränderung Hoffnung vorangeht.
Ich verweigere mich der Verzweiflung,
ich wehre mich gegen jede zynische Haltung,
ich lehne das Wühlen im Negativen ab,
ich halte mich nicht bei der Zerstörung auf.
Damit meine ich nicht Blauäugigkeit
und nicht einen billigen Optimismus,
der die Augen schließt und so tut,
als ob alles in Ordnung sei.
Ich rede nicht von dem "Es wird schon werden"
oder von dem "Wunder aus dem Nichts",
sondern von der Kraft der Hoffnung,
die in den Menschen steckt, die begriffen haben,
dass sie mit ihren Gaben wichtig sind,
um dem Leben eine Chance einzuräumen,
gerade dann, wenn die Zerstörung sich ausbreitet.
Ich rede vom Kampf gegen die Gleichgültigkeit,
von der Liebe zum Leben
und von dem Begriff, der Leben bewahrt
und den Begriff "Feind" nicht mehr kennt.
(Ulrich Schaffner)
(Danke an Tamina)
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Dem Leben vertrauen und loslassen
Loslassen können
ist die Fähigkeit des Herzens
auch in Zeiten
der Enttäuschung
des Verzichtes
der Trennung
des Abschieds
die Hoffnung nicht zu verlieren.
Denn mag uns auch
noch so vieles genommen werden
solange wir Hoffnung haben
kann uns das Leben doch
immer wieder neu beschenken.
(Irmgard Erath)
(Danke an Monika)
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Tausend Worte gesprochen
- Hoffnung zerbrochen.
Der fragende Blick bleibt unerhört
- sinkt zerstört.
Akzeptier voll Widerwill
- bin still.
Bleibe stets scheu
- der Hoffnung treu.
Drehe mich um
- gehe stumm.
Gehe weg
- ins Versteck.
(Autor unbekannt)
(Danke an Matthias)
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Tiefe
Gefangen auf dem Grund des Ozeans,
verdammt zum ewigen ertrinken.
Alllein in der hiesigen Unterwelt,
keiner ist da, der mich begleitet...
Dunkelheit ist mein einziger Freund,
Hoffnung mein einziger Stern.
Aber bald erlischt ...
Trauer ist das einzige in mir,
Freude hat kein Platz in meinem Herzen, sie ist erstickt...
Schreie aus meinem Herzen,
doch niemand hört sie, niemand hört mich...
Es ist kalt hier unten, so schrecklich kalt.
(möge nicht jemand zu mir hinabtauchen und mich einfach in den Arm nehmen...)
(Autor unbekannt)
(Danke an christin)
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Hoffnungsschimmer
Ach, wäre ich ein Schmetterling,
so schillernd bunt und schön,
dann würden alle Blumen
die Köpfe nach mir drehen.
Ich flattere vergnügt umher,
bewundert und begehrt,
und fühlte einen Sommer lang
mich gänzlich unbeschwert.
Warum bin ich kein Schmetterling,
es wäre so schön - jedoch...
eine Hoffnungsschimmer bleibt:
Vielleicht entpupp`ich mich ja noch.
(Damion)
(Danke an Vik)
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Hoffnung
Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.
Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren,
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.
(Friedrich Schiller)
Fehlt Euer Lieblingsgedicht hier noch?
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